Im Zusammenhang mit den Flüchtlingsströmen nach Europa werden immer wieder Stimmen laut, die sagen, dass man den Menschen vor Ort eine Möglichkeit für ein besseres Leben geben solle.
Wir sehen die Förderung der Berufsbildung in Sambia als einen Beitrag dazu.
Zudem braucht Sambia noch viele neue Arbeitsplätze, die ein Einkommen für ein menschenwürdiges Leben ermöglichen.
Das Durchschnittsalter in Sambia liegt bei knapp 18 Jahren; Sambia ist eine Nation von Jugendlichen. Tausende von Jugendlichen verlassen jedes Jahr die Grundschule nach sieben oder neun Schuljahren und die Sekundarschule nach zwölf Schuljahren; sie haben jedoch hier in Sambia wenig Chancen eine weitere Bildung absolvieren zu können und dadurch ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Das Chikupi Berufsbildungszentrum bietet jährlich rund 100 jungen Menschen aus ärmlichen Verhältnissen eine Berufsbildung zu sehr günstigen Bedingungen.
Das Zentrum hat sich in kurzer Zeit, mit seiner für Sambia qualitativ hochstehenden (theoretischen und praktischen) Ausbildung, einen guten Namen gemacht. Die Berufsschule ist staatlich anerkannt und in der höchsten Qualitätsstufe. Durch die engen Beziehungen des Zentrums zur Industrie, zum Baugewerbe und zur Landwirtschaft haben die Absolventen eine gute Chance für eine Anstellung oder sie beginnen selber mit einem kleinen Geschäft.
Das Chikupi Berufsbildungszentrum ist weiterhin auf finanzielle Hilfe von aussen angewiesen, um die Schulgebühren tief halten zu können.
